Rückblick Schützenfest 2005

SM Klaus I mit Gattin Marlene Juwig
Königsparade zu Ehren des Regentenpaares Größter Festzug im Stadtgebiet
Mit 920 eigenen Schützen und 450 Musikern sorgte der BSV Wevelinghoven Sonntag Nachmittag für den größten Festzug im Stadtgebiet. Den krönenden Höhepunkt bildete vor dem Rathaus die Königsparade zu Ehren des Regentenpaares Klaus und Marlene Juwig.
Königspaar 2005 Klaus und Marlene Juwig
Ein farbenprächtiges Bild: Die Königsparade bildete Sonntagnachmittag den vorläufigen Höhepunkt des Wevelinghovener Schützenfestes. im Mittelpunkt des traditionellen Geschehens: das Königspaar Klaus und Marlene Juwig.
Die Sonne ließ sich zwar den ganzen Tag über nicht sehen, dafür wurden die Schützen mit idealen Marschtemperaturen entschädigt. Mit 920 eigenen Schützen und 450 Musikern sorgte der Bürgerschützenverein (BSV) Wevelinghoven Sonntagnachmittag einmal mehr für den größten Festzug im Stadtgebiet. Den krönenden Höhepunkt des von einer unübersehbaren Zuschauerzahl verfolgten Spektakels bildete dann vor dem Rathaus die viel beklatschte Königsparade zu Ehren des amtierenden Schützenkönigspaars Klaus und Marlene Juwig.

Ein schönes Bild boten wieder einmal die vielen Fackeln.
Nach dem großen Fackelzug am Samstagabend war es dann im Festzelt bis in die frühen Morgenstunden hoch her gegangen, wobei die Band„Sound Convoy“ die Stimmung in bewährter Manier anzuheizen wusste. „Der Auftakt für unser Schützenfest hätte nicht besser sein können“, zeigte sich BSV-Geschäftsführer Günter Piel rundum zufrieden mit dem bisherigen Gang der Dinge.
Bestens bestückt präsentiert sich auch der Kirmesplatz, auf dem sich schon gleich am Samstag unübersehbare Menschenmassen tummelten. Besondere Attraktion: Die erstmals in Wevelinghoven zu bestaunende Riesenschaukel „Nessie“, die laut Günter Piel größte in ganz Deutschland. So spät, beziehungsweise so früh es für die Schützen am Samstag auch gewesen sein mag - am Sonntagmorgen war die Truppe zum Festgottesdienst in St. Martinus wieder zeitig auf den Beinen.

Nach der Parade vor der Geistlichkeit und der Gefallenenehrung auf dem Friedhof ging es im Zelt mit einem musikalischen Frühschoppen weiter.
Im Mittelpunkt des Geschehens standen dabei die Nachwuchsregenten der Bürgerschützen. Edelknabenkönig ist der achtjährige Patrick Bernrath, während als König der jungen Schützen Björn Heimann inthronisiert wurde. Er und sein Königszug „Gröne Jonge“ haben in diesen Tagen durch die prachtvolle Königsresidenz an der Obermühle für Furore gesorgt. Statt das königliche Domizil in mühsamer Kleinarbeit selbst zu zimmern, haben die findigen „Gröne Jonge“ und ihr König die Residenz im Rahmen einer E-bay - Auktion ersteigert.
Auch beim Jägerzug „Jungschützen“, der sein 20-jähriges Bestehen feiert, wurde die Residenz zum Blickfang. Da der Zug angesichts seines Jubiläum einen Mallorca-Urlaub inklusive Frauen plant, stimmte sich die Truppe bei Zugkönig Marcel Vrijaldenhoven schon einmal mit einer stilechten „Mallorca-Residenz“ auf die Reise ein: Drei Kubikmeter Sand, ausreichend Stroh und zwei Puppen in Badenanzügen sorgen für das sommerliche Flair, das ansonsten hierzulande diesmal Mangelware ist.
Bei den Scheibenschützen „He simmer“ wurde dagegen der traditionelle Programmablauf auf den Kopf gestellt, als beim samstäglichen Frühstück die Straberger Jägerkapelle auftauchte und für Zugkönig Thomas Bronkalla ein ausgedehntes Geburtstagsständchen spielte. Eingefädelt hatte das Ganze Bronkallas Frau Michaele, deren Bruder bei der Jägerkapelle mitspielt. Den Ausklang des Tages bildete der Ball der Könige, bei dem neben allen ehemaligen Königspaaren die aktuellen Zugkönigspaare ebenso gewürdigt wurden, wie die Korpskönige als Regenten der Wevelinghovener „Teilstreitkräfte“.
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