Wevelinghöfer

Der Wewelinghöfer ist ein Westfälischer Pfennig, der unter Kaiser Friedrich II. (1212-1250) in Dortmund, von dem Kölner Erzbischof Konrad in Soest sowie von den Bischöfen von Münster und Osnabrück vom 13. bis ins 15. Jh. geprägt wurde. Die kleinen und dicken Schrötlinge boten den umfangreicheren Münzstempeln nicht genug Platz, sodass viele Umschriften nicht auf die Münze passten und nur fragmentarisch zu erkennen sind. Den Namen erhielten die Münzen nach Florenz von Wevelinghofen, der im 14. Jhd. Bischof von Münster und Utrecht war und die kleinen dicken Pfennige in großen Mengen prägen ließ. An ihn erinnert eine Gedenktafel mit der Aufschrift: „Wewelinghöfer, Zahlungsmittel unter Florenz von Wevelinghofen, Bischof von Münster 1364–1378 und Utrecht 1379–1393“.

Bild rechts: Gedenktafel an Florenz von Wevelinghofen (Bischof von Münster 1364–1378) und seine Wewelinghöfer

Kaiser Friedrich II.

Grabmal des Konrad von Hochstaden in der Johanneskapelle des Kölner Domes